Besinnliches

    • Zwei Fliegen

      Auf einem Esstisch sitzen zwei Fliegen und beobachten eine Stelle am Fenster, wo sehr viele Fliegen zusammen sind. Die eine Fliege meint: „Schau mal, da sind so viele Fliegen, da will ich auch hin. Kommst du mit?“
      „Nein, das gefällt mir nicht, da stimmt was nicht, die Fliegen dort sind so unbeweglich, “ erwidert die zweite.
      Doch die erste gibt keine Ruhe: „Komm schon, was soll da falsch sein? Es sind so viele von uns da.“
      Und schon fliegt sie alleine los. Im Fliegen ruft sie der Freundin noch zu: „Was du immer hast! Meinst du, tausend Fliegen können sich irren?“
      Zu spät erkennt sie, dass sie nun an einem Fliegenfänger klebt, genau wie alle anderen.
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      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“
      (Antoine de Saint-Exupéry - aus "Der kleine Prinz")
    • Zwei Freunde


      Zwei Freunde wanderten durch die Wüste. Während der Wanderung kam es zu einem Streit und der eine schlug dem anderen im Affekt ins Gesicht.
      Der Geschlagene war gekränkt. Ohne ein Wort zu sagen, kniete er nieder und schrieb folgende Worte in den Sand:
      "Heute hat mich mein bester Freund ins Gesicht geschlagen."

      Sie setzten ihre Wanderung fort und kamen bald darauf zu einer Oase. Dort beschlossen sie beide, ein Bad zu nehmen. Der Freund, der geschlagen worden war, blieb auf einmal im Schlamm stecken und drohte zu ertrinken. Aber sein Freund rettete ihn buchstäblich in letzter Minute.
      Nachdem sich der Freund, der fast ertrunken war, wieder erholt hatte, nahm er einen Stein und ritzte folgende Worte hinein:
      "Heute hat mein bester Freund mir das Leben gerettet."

      Der Freund, der den anderen geschlagen und auch gerettet hatte, fragte erstaunt: "Als ich dich gekränkt hatte, hast du deinen Satz nur in den Sand geschrieben, aber nun ritzt du die Worte in einen Stein. Warum?"
      Der andere Freund antwortete: "Wenn uns jemand gekränkt oder beleidigt hat, sollten wir es in den Sand schreiben, damit der Wind des Verzeihens es wieder auslöschen kann. Aber wenn jemand etwas tut, was für uns gut ist, dann können wir das in einen Stein gravieren, damit kein Wind es jemals löschen kann.

      Verfasser unbekannt
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      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“
      (Antoine de Saint-Exupéry - aus "Der kleine Prinz")
    • Nachdenklich

      Ein Mann erwacht nach Wochen aus dem Koma.
      Seine Ehefrau war Tag und Nacht an seinem Bett.
      Da bedeutet er ihr, näher zu kommen und flüstert:
      "In all den schlimmen Zeiten warst du stets an meiner Seite.
      Als ich entlassen wurde, warst du für mich da.
      Als mein Geschäft pleiteging, hast du mich unterstützt.
      Als wir das Haus verloren, hieltest du zu mir.
      Als es dann mit meiner Gesundheit abwärtsging, warst du stets in meiner Nähe
      Weißt du was?"
      Ihre Augen füllen sich mit Tränen der Rührung.
      "Was denn, mein Liebling?" haucht sie.
      "Ich glaube, du bringst mir Pech!"
      vg
      rosa