Besinnliches

    • Der Schmetterling

      Ein Mann beobachtet, wie ein Schmetterling durch das schmale Loch seines Kokons zu schlüpfen versuchte und sich dabei abmühte. Lange kämpfte der Schmetterling.
      Schließlich bekam der Mann Mitleid, holte eine kleine Schere und öffnete damit ganz vorsichtig etwas den Kokon, sodass sich der Schmetterling leicht selber befreien konnte.

      Aber was der Mann da sah, ließ ihn erschrecken. Der Schmetterling war ein Krüppel.
      Er konnte nicht richtig fliegen, stürzte immer wieder ab. Auch auf seinen Beinen konnte er sich nicht halten.
      Der Mann erzählte einem bekannten Biologen davon und wie er dem Schmetterling geholfen hatte. Der Biologe antwortete ihm:
      „Das war ein großer Fehler, du hättest ihm nicht helfen dürfen. Du hast den Schmetterling zum Krüppel gemacht.“
      Der Mann wollte dies nicht glauben. Der Biologe fuhr fort:
      „Durch die schmale Öffnung im Kokon ist der Schmetterling gezwungen, sich durchzuzwängen.
      Erst dadurch werden seine Flügel aus dem Körper gequetscht. Und deshalb kann er richtig fliegen, wenn er es aus seinem Kokon geschafft hat.“

      Der Mann wurde nachdenklich.

      „Weil du ihm den Schmerz und die Anstrengung ersparen wolltest, hast du ihm zwar kurzfristig geholfen, aber für sein Leben nichts Gutes getan – im Gegenteil!“
      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“
      (Antoine de Saint-Exupéry - aus "Der kleine Prinz")
    • DU BIST WERTVOLL

      Ein wohlbekannter Sprecher startete sein Seminar, indem er einen 50 EURO Geldschein hoch hielt.

      Auf seine Frage: “Wer möchte diesen Geldschein haben?“ gingen 200 Hände in die Höhe.
      Er versprach: „Ich werde diese 50 EURO einem von Euch geben, aber zuerst lasst mich eines tun.“
      Er zerknitterte den Geldschein. Dann fragte er:
      “Möchte ihn immer noch jemand haben?“
      Alle Hände wurden wieder erhoben.
      „Also“, fuhr er fort, “Was ist wenn ich das tue?“
      Er warf den Geldschein auf den Boden, stampfte mit seinen Schuhen darauf und hob ihn wieder auf.
      Der Schein war zerknittert und völlig schmutzig.
      „Nun, wer möchte ihn jetzt noch haben?“
      Wieder schnellten alle Arme in die Luft.

      „Liebe Freunde, wir haben soeben eine sehr wertvolle Lektion gelernt.
      Was auch immer mit dem Geld geschah, ihr wolltet es haben, weil es stets seinen Wert behalten hat.
      Es war und ist immer noch 50 EURO wert.“

      Es passiert oft in unserem Leben, dass wir uns abgestoßen, zu Boden geworfen, zerknittert und in den Schmutz geworfen fühlen.
      Dann vergessen wir leicht, wer wir sind.
      Aber egal was passiert ist, oder was passieren wird, DU bist immer wert-voll!
      Schmutzig oder sauber, zerknittert oder fein gebügelt, der Wert Deines Lebens wird einzig dadurch definiert,WER DU BIST.

      Du bist ein göttliches Geschöpf! Denke stets daran“

      Zähle Deine Erfolge, und wage immer wieder, etwas Neues zu versuchen.
      Und denke daran:
      Einfache Leute haben die Arche gebaut – Fachmänner die Titanic.
      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“
      (Antoine de Saint-Exupéry - aus "Der kleine Prinz")
    • Mandelbluetenduft schrieb:

      Einfache Leute haben die Arche gebaut – Fachmänner die Titanic.
      Und die Titanic ist gesunken, die Arche nicht.

      ... und zum ersten, deshalb versuche ich nicht mehr Tieren in der Natur zu helfen, weil man meist doch nur alles falsch macht....

      --- Außer wenn man einen kleinen wachen Igel findet, der viel zu wenig Futter zu sich genommen hat, um den Winterschlaf zu überstehen.... Aber ich glaube, die schlafen schon alle? Wenn nicht, sollte man sie zu einer Igelauffangstation bringen....
      Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden. // Freundlichkeit ist eine Sprache, die Taube hören und Blinde lesen können. Mark Twain
    • Zum Nachdenken
      Eine Psychologin schritt während eines Stress-Management Seminars durch den Zuschauerraum. Als sie ein Wasserglas hoch hielt, erwarteten die Zuhörer die typische Frage: „Ist dieses Glas halb leer oder halb voll?“ Stattdessen fragte sie mit einem Lächeln auf dem Gesicht: „Wie schwer ist dieses Glas?“
      Die Antworten pendelten sich zwischen 200g bis 500g ein.

      Die Psychologin antwortete: „Das absolute Gewicht spielt keine Rolle. Es hängt davon ab, wie lange ich es halten muss.
      Halte ich es für eine Minute, ist es kein Problem. Wenn ich es für eine Stunde halten muss, werde ich einen leichten Schmerz im Arm verspüren. Muss ich es für einen ganzen Tag halten, wäre mein Arm taub und paralysiert.
      Das Gewicht des Glases ändert sich nicht, aber umso länger ich es halte, desto schwerer wird es.“
      Sie fuhr fort: „Stress und Sorgen im Leben sind wie dieses Glas mit Wasser. Denke über sie eine kurze Zeit nach und sie hinterlassen keine Spuren.
      Denke über sie etwas länger nach und sie werden anfangen dich zu verletzen. Wenn du über deine Sorgen den ganzen Tag nachdenkst, wirst du dich irgendwann wie paralysiert fühlen und nicht mehr in der Lage sein, irgendetwas zu tun.“
      Es ist wirklich wichtig sich in Erinnerung zu rufen, den Stress und die Sorgen auch mal Beiseite zu schieben. Tragt sie nicht in den Abend und in die Nacht hinein. Denkt daran, dass Glas einfach mal abzusetzen!!!!!
      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“
      (Antoine de Saint-Exupéry - aus "Der kleine Prinz")
    • Spring ins Kalte!

      Endlich, nach drei Tagen auf See, fester norwegischer Boden. Ich ging in den Zoo. Oder besser gesagt: Ich wankte.
      Im Zoo sah ich einen Pinguin auf seinem Felsen stehen. Ich dachte: »Du hast es ja auch nicht besser als ich. Immerzu Smoking? Wo ist eigentlich deine Taille? Die Flügel zu klein. Du kannst nicht fliegen. Und vor allem: Hat der Schöpfer bei dir die Knie vergessen?«
      Mein Urteil stand fest: Fehlkonstruktion.

      Dann ging ich eine kleine Treppe hinunter und sah durch eine Glasscheibe in das Schwimmbecken der Pinguine. Und da sprang »mein« Pinguin ins Wasser, schwamm. Dicht vor mein Gesicht, schaute mich an, und ich spürte, jetzt hatte er Mitleid mit mir. Er war in seinem Element.

      Ich habe es nachgelesen Ein Pinguin ist zehnmal wind schnittiger als ein Porsche! Mit der Energie aus einem Liter Benzin käme er über 2500 km weit! Pinguine sind hervorragend geeignet zu schwimmen, zu jagen, zu spielen — und im Wasser viel Spaß zu haben. Sie sind besser als alles, was Menschen jemals gebaut haben.
      Und ich dachte: Fehlkonstruktion!

      Der Pinguin erinnert mich an zwei Dinge:
      Erstens, wie. schnell ich Urteile fälle, nachdem ich jemanden in nur einer Situation gesehen habe, und wie ich damit komplett danebenliegen kann.
      Und zweitens: wie wichtig das Umfeld ist, damit das, was man gut kann, überhaupt zum Tragen kommt, zum Vorschein und zum Strahlen.

      Menschen ändern sich nur selten komplett und von Grund auf.
      Salopp formuliert: Wer als Pinguin geboren wurde, wird auch nach sieben Jahren Therapie und Selbsterfahrung in diesem Leben keine Giraffe werden.

      Sich für die Suche nach den eigenen Stärken um Hilfe zu bemühen, ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Intelligenz. Und wenn du merkst, du bist ein Pinguin, schau dich um, wo du bist. Wenn du feststellst, dass du dich schon länger in der Wüste aufhältst, liegt es nicht nur an dir, wenn. es nicht »flutscht«.
      Alles, was es braucht, sind kleine Schritte in die Richtung deines Elements. Finde dein Wasser. Und dann heißt es:
      Spring ins Kalte!

      Und schwimm! Und du weißt, wie es ist, in deinem Element zu sein.
      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“
      (Antoine de Saint-Exupéry - aus "Der kleine Prinz")
    • Zirkuskarten

      Ein Zirkus war in der Stadt, und mein Vater ging mit mir hin. Wir stellten uns in die Reihe am Kassenhäuschen. Vor uns stand eine Familie – ich zählte acht Kinder, alle noch unter zwölf Jahren, einfach, jedoch sauber gekleidet.
      Die Kinder plapperten aufgeregt über die Clowns, Elefanten und alles andere, was sie an diesem Abend sehen würden. Sie waren wohl noch nie in einem Zirkus gewesen. Die Eltern hielten sich an der Hand und strahlten vor Freude, dass sie ihren Kindern diesen Besuch ermöglichten.

      Der Vater sagte zu der Frau hinter der Kasse: „Ich möchte bitte acht Karten für Kinder und zwei für Erwachsene.“ Als die Kartenverkäuferin den Preis nannte, senkte die Mutter den Kopf, und die Lippen des Mannes begannen zu zittern. Der Mann hatte nicht genügend Geld. Wie sollte er sich nun umdrehen und seinen acht Kindern sagen, dass er nicht genügend Geld hatte, um mit ihnen in den Zirkus zu gehen?

      Mein Vater reagierte rasch und entschlossen. Er zog unbemerkt einen Zwanzig-Euro-Schein aus der Tasche und ließ ihn vor sich auf den Boden fallen. (Wir waren selbst keineswegs wohlhabend!) Dann tippte er dem Mann auf die Schulter und sagte: „Entschuldigen Sie, das ist Ihnen aus der Tasche gefallen.“ Er bückte sich, hob den Schein auf und reichte ihn dem Mann.
      Der erfasste die Situation sofort. Voll Dankbarkeit blickte er meinem Vater geradewegs in die Augen, ergriff seine Hand mit beiden Händen und sagte, während seine Lippen zitterten: „Danke, mein Herr, danke ... Das bedeutet wirklich sehr viel für mich und meine Familie.“

      Mein Vater und ich kehrten um und fuhren heim. In den Zirkus gingen wir an diesem Abend nicht – dennoch waren wir sehr glücklich
      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“
      (Antoine de Saint-Exupéry - aus "Der kleine Prinz")
    • Das ist der wohl schönste Weg einem Kind zu sagen, dass es den Weihnachtsmann nicht gibt

      In der Vorweihnachtszeit ist der Weihnachtsmann einfach überall. Im Kaufhaus nimmt er die Wünsche der Kinder entgegen, in der Straße steht er und sammelt Geld für den guten Zweck und auf dem Weihnachtsmarkt um die Ecke trinkt er gerade einen Glühwein. Da werden Kinder irgendwann stutzig und fragen, ob es den Weihnachtsmann eigentlich wirklich gibt.
      In so einer Situation ist guter Rat teuer. Anlügen möchte man seine Kinder nicht. Man will ihnen aber auch nicht die schöne Märchenwelt rund um Weihnachten und den Weihnachtsmann nehmen. Und genau da setzt der Brief einer Mutter an, deren Tochter dahinter gekommen ist, dass nicht der Weihnachtsmann die Geschenke bringt, sondern ihre Mutter.

      Eines Tages fragte die kleine Lucy ihre Mama in einem Brief: "Bist du der Weihnachtsmann?"
      Mama Martha ließ sich ein wenig Zeit mit ihrer Antwort, schrieb ihrer achtjährigen Tochter dann aber einen Brief, in dem sie ehrliche, aber dennoch sehr schöne Worte fand.

      Liebe Lucy,
      vielen Dank für deinen Brief. Du hast eine sehr gute Frage gestellt: "Bist du der Weihnachtsmann?"
      Ich weiß, dass du schon lange auf die Antwort darauf wartest und ich musste mir einfach ein bisschen Zeit mit der Antwort lassen, um die richtigen Worte zu finden.
      Die Antwort ist nein. Ich bin nicht der Weihnachtsmann. Es gibt keinen Weihnachtsmann.
      Ich bin diejenige, die die Geschenke unter den Baum legt. Ich suche sie aus, packe sie ein und lege sie unter den Baum, genauso wie es meine Mama für mich gemacht hat und ihre Mama für sie. (Und ja, Papa hilft auch.)

      Ich stelle mir vor, wie du das eines Tages für deine Kinder machen wirst, und ich weiß, dass du es lieben wirst, sie am Weihnachtsmorgen die Treppe runter laufen zu sehen. Du wirst es lieben, wie sie unter dem Baum sitzen und ihre kleinen Gesichter von den Weihnachtsbaumkerzen beleuchtet werden.

      Aber das macht dich noch nicht zum Weihnachtsmann.

      Der Weihnachtsmann ist viel größer als irgendeine Person und seine Arbeit gibt es länger als jeden einzelnen von uns. Was er macht ist einfach, aber sehr beeindruckend. Er bringt Kindern bei an etwas zu glauben, was sie nicht sehen oder anfassen können.

      Das ist eine Riesenaufgabe und eine sehr wichtige noch dazu. Dein ganzes Leben lang wirst du die Fähigkeit brauchen, an etwas glauben zu können: an dich selbst, an deine Freunde, an deine Talente und an deine Familie. Du wirst außerdem an Dinge glauben müssen, die du nicht messen oder in deinen Händen halten kannst. Ich spreche von Liebe - die große Macht, die dein Leben zum Strahlen bringen wird, selbst in den dunkelsten Momenten.

      Der Weihnachtsmann ist ein Lehrer und ich war eine seiner Schülerinnen und jetzt kennst auch du das Geheimnis, wie er es schafft, an Weihnachten all die Kamine herunter zu kommen: Er hat Hilfe von all jenen, deren Herzen er einst mit Freude erfüllt hat.

      Mit unserem ganzen Herzen helfen Menschen wie dein Papa und ich dem Weihnachtsmann dabei, einen Job zu erledigen, der sonst unmöglich zu bewerkstelligen wäre.

      Also nein, ich bin nicht der Weihnachtsmann. Der Weihnachtsmann ist Liebe und Magie und Hoffnung und Glückseligkeit. Ich bin in seinem Team und jetzt bist du es auch.

      Ich liebe dich und werde dich immer lieben.
      Mama
      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“
      (Antoine de Saint-Exupéry - aus "Der kleine Prinz")
    • Gandhi und die Nähe

      Eines Tages fragte Mahatma Gandhi: „Warum schreien die Menschen so, wenn sie wütend sind?“
      „ Sie schreien, weil sie die Ruhe verlieren“, antwortete ein Mann.
      „ Doch warum schreien sie, wenn die andere Person neben ihnen steht?“, fragte Gandhi erneut.
      „Wir schreien, weil wir wollen, dass die andere Person uns zuhört“, erwiderte ein anderer Mann.
      Gandhi fragte weiter: „Ist es dann nicht möglich, mit leiser Stimme zu sprechen?“
      Weitere Antworten folgten, doch keine konnte ihn überzeugen.

      Nach einem Augenblick des Nachdenkens sagte er:

      „Wollt ihr wissen, weshalb man eine andere Person anschreit, wenn man wütend ist? Es ist so, dass sich bei einem Streit die Herzen zweier Menschen weit voneinander entfernen. Um diese Distanz zu überwinden, muss man schreien. Je wütender die Menschen sind, desto lauter müssen sie schreien, um einander zu hören. Darum lasst es nicht zu, dass eure Herzen sich bei einer Diskussion voneinander entfernen. Sagt keine Worte, die die Herzen auseinander treiben, denn der Tag wird kommen, an dem die Distanz so groß ist, dass es keinen Weg mehr zurück geben wird.
      Ganz anders ist es zwischen zwei Menschen, die sich lieben. Sie schreien nicht, sie reden sanft miteinander. Weshalb wohl?
      Weil ihre Herzen einander sehr nahe sind. Die Distanz zwischen ihnen ist klein. Manchmal sind sich die Herzen so nahe, dass sie nicht einmal sprechen, sondern nur flüstern. Und wenn die Liebe noch stärker ist, braucht es nicht einmal mehr ein Flüstern. Es genügt, sich anzusehen und die Herzen hören einander. Denn wenn zwei Menschen sich lieben, sind sie einander sehr nahe.“

      Verfasser unbekannt
      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“
      (Antoine de Saint-Exupéry - aus "Der kleine Prinz")
    • Der Fischer und der Banker


      Ein Investmentbanker stand in einem kleinen mexikanischen Fischerdorf am Pier und beobachtete, wie ein kleines Fischerboot mit einem Fischer an Bord anlegte. Er hatte einige riesige Thunfische geladen.
      Der Banker gratulierte dem Fischer zu seinem prächtigen Fang und fragte, wie lange er dazu gebraucht hätte.
      Der Fischer antwortete: "Ein paar Stunden nur. Nicht lange."
      Daraufhin fragte der Banker, warum er denn nicht länger auf See geblieben sei, um noch mehr zu fangen.
      Der Fischer sagte, die Fische, reichten ihm, um seine Familie die nächsten Tage zu versorgen.

      Der Banker wiederum fragte: "Aber was tun Sie denn mit dem Rest des Tages?"
      Der Fischer erklärte: "Ich schlafe morgens aus, gehe ein bisschen fischen; spiele mit meinen Kindern, mache mit meiner Frau nach dem Mittagessen eine Siesta, gehe ins Dorf spazieren, trinke dort ein Gläschen Wein und spiele Gitarre mit meinen Freunden. Sie sehen, ich habe ein ausgefülltes Leben."

      Der Banker erklärte: "Ich bin ein Harvard-Absolvent und könnte ihnen ein bisschen helfen. Sie sollten mehr Zeit mit Fischen verbringen und von dem Erlös ein größeres Boot kaufen. Mit dem Erlös hiervon wiederum könnten sie mehrere Boote kaufen, bis Sie eine ganze Flotte haben. Statt den Fang an einen Händler zu verkaufen, könnten Sie direkt an eine Fischfabrik verkaufen und schließlich eine eigene Fischverarbeitungsfabrik eröffnen. Sie könnten Produktion, Verarbeitung und Vertrieb selbst kontrollieren. Sie könnten dann dieses kleine Fischerdorf verlassen und nach Mexiko City oder Los Angeles und vielleicht sogar New York City umziehen, von wo aus Sie dann Ihr florierendes Unternehmen leiten."
      Der Fischer fragte: "Und wie lange wird dies alles dauern?"
      Der Banker antwortete: "So etwa 15 bis 20 Jahre."
      Der Fischer fragte: "Und was dann?"
      Der Banker lachte und sagte: "Dann kommt das Beste. Wenn die Zeit reif ist, könnten sie mit ihrem Unternehmen an die Börse gehen; ihre Unternehmensteile verkaufen und sehr reich werden. Sie könnten Millionen verdienen."
      Der Fischer sagte: "Millionen. Und dann?"

      Der Banker erwiderte: "Dann könnten Sie aufhören zu arbeiten. Sie könnten in ein kleines Fischerdorf an der Küste ziehen, morgens lange ausschlafen, ein bisschen fischen gehen, mit ihren Kindern spielen, eine Siesta mit ihrer Frau machen, in das Dorf spazieren, am Abend ein Gläschen Wein genießen und mit ihren Freunden Gitarre spielen."
      Woraufhin der Fischer verschmitzt lächelte und meinte: Ja was glaubst du denn, was ich gerade tue?!
      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“
      (Antoine de Saint-Exupéry - aus "Der kleine Prinz")
    • Das kann passieren, wenn wir einfach alles glauben, was uns gesagt wird.....


      Es war einmal ein Mann in Amerika, der wohnte an einer Überlandstraße und verdiente sich seinen Lebensunterhalt mit dem Verkauf von Hot-Dogs am Straßenrand.
      Seine Ohren waren nicht so gut, darum hörte er nie Radio. Seine Augen waren nicht so gut, darum las er nie Zeitung. Gut aber waren seine Hot-Dogs, die er verkaufte und er stellte Schilder an die Straße, um dies der Welt mitzuteilen. Auch stand er selbst an der Straße und rief: "Ein Hot-Dog gefällig?" Und immer mehr Leute kauften bei ihm.

      Er erhöhte seine Bestellung für Würstchen und Brötchen. Er kaufte sich einen größeren Ofen, um mit dem Geschäft Schritt zu halten. Schließlich brauchte er einen Helfer und holte seinen Sohn vom College zurück. Und folgendes geschah:
      Der Sohn sagte: "Vater, hast Du denn nicht im Radio gehört? Hast Du denn nicht in der Zeitung gelesen? Wir haben eine riesige Rezession! In Europa ist die Lage schlimm. Bei uns in Amerika ist sie noch schlimmer. Alles geht vor die Hunde." Worauf sich der Vater sagte: "Mein Sohn war auf dem College. Er liest Zeitung und hört Radio. Er wird es ja wohl wissen."

      Daraufhin reduzierte er seine Bestellungen für Würstchen und Brötchen, nahm seine Reklameschilder herein und sparte sich die Mühe, sich selbst an die Straße zu stellen und seine Hot-Dogs anzupreisen. Und praktisch über Nacht brach sein Geschäft zusammen.
      "Du hast recht mein Junge", sagte der Vater zum Sohn, "wir befinden uns wirklich in einer gewaltigen Rezession."

      Manches sollten wir erst einmal prüfen, bevor wir es glauben...
      Birgit M. Bach
      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“
      (Antoine de Saint-Exupéry - aus "Der kleine Prinz")
    • Die Kupfermünze


      Einmal hatte ich eine Zeitlang in China gelebt. Ich war im Frühling in Shanghai angekommen und die Hitze war mörderisch. Die Kanäle stanken zum Himmel, und immer war der ranzige, üble Geruch von Sojabohnenöl in der Luft. Ich konnte und konnte mich nicht eingewöhnen. Neben Wolkenkratzern lagen Lehmhütten, vor denen nackte Kinder im Schmutz spielten. Nachts zirpten die Zikaden im Garten und ließen mich nicht schlafen. Im Herbst kam der Taifun, und der Regen stand wie eine gläserne Wand vor den Fenstern.

      Ich hatte Heimweh nach Europa. Da war niemand, mit dem ich befreundet war und der sich darum kümmerte, wie mir zumute war. Ich kam mir ganz verloren vor in diesem Meer von fremden, gelben Gesichtern. Und dann kam Weihnachten. Ich wohnte bei Europäern, die chinesische Diener hatten. Der oberste von ihnen war der Koch, Ta-Tse-Fu, der große Herr der Küche. Er radebrechte deutsch und war der Dolmetscher zwischen mir und dem Zimmer-Kuli, dem Ofen-Kuli, dem Wäsche-Kuli und was es da eben sonst noch so an Dienerschaft im Haus gab.

      Am Heiligen Abend, und ich aß wieder verheult in meinem Zimmer, überreichte mir der Ta-Tse-Fu ein Geschenk.
      Es war eine chinesische Kupfermünze mit einem Loch in der Mitte, und durch das Loch waren viele bunte Wollfäden gezogen und dann zu einem dicken Zopf zusammengeflochten. „Ein sehr altes Münze“, sagte der Koch feierlich. „Und die Wollfäden gehört auch dir, Wollfäden sind von mit und meine Frau und von Zimmer-Kuli und sein Schwester und von Eltern und Brüder von Ofen-Kuli – von uns allen sind die Wollfäden.“
      Ich bedankte mich sehr. Es war ein sehr merkwürdiges Geschenk – und noch viel merkwürdiger, als ich zuerst dachte. Denn als ich die Münze mit ihrem dicken Wollzopf einem Bekannten zeigte, der seit Jahrzehnten in China lebte, erklärte er mir, was es damit für eine Bewandtnis hatte:

      Jeder Wollfaden war eine Stunde des Glücks. Der Koch war zu seinen Freunden gegangen und hatte sie gefragt: „Willst du von dem Glück, das dir für dein Leben vorausbestimmt ist, eine Stünde des Glücks abtreten?“ Und Ofen-Kuli und Zimmer-Kuli und Wäsche-Kuli und ihre Verwandten hatten für mich, für die fremde Europäerin, einen Wollfaden gegeben, als Zeichen, dass sie mir von ihrem eigenen Glück eine Stunde des Glücks schenkten. Es war ein großes Opfer, das sie brachten. Denn wenn sie auch bereit waren, auf eine Stunde ihres Glücks zu meinen Gunsten zu verzichten – es lag nicht in ihrer Macht, zu bestimmen, welche Stunde aus ihrem Leben es sein würde. Das Schicksal würde entscheiden, ob sie die Glücksstunde abtraten, in der ihnen ein reicher Verwandter sein Hab und Gut verschrieben hätte, oder ob es nur eine der vielen Stunden sein würde, in der sie glücklich bei Reiswein zusammensaßen; ob sie die Glücksstunde wegschenkten, in der das Auto, das sie sonst überfahren hätte, noch rechtzeitig bremste – oder die Stunde, in der das junge Mädchen vermählt worden wäre.
      Blindlings und doch mit weit offenen Augen machten sie mir, der Fremden, einen Teil ihres Lebens zum Geschenk.

      Nun ja, die Chinesen sind abergläubisch, aber ich habe nie wieder ein Weihnachtsgeschenk bekommen, das sich mit diesem hätte vergleichen lassen. Von diesem Tag an habe ich mich in China zu Hause gefühlt. Und die Münze mit dem Wollzopf hat mich jahrelang begleitet.
      Und eines Tages lernte ich jemanden kennen, der war noch übler dran als ich damals in Shanghai. Und da habe ich einen Wollfaden genommen, ihn zu den anderen Fäden dazu geknüpft – und habe die Münze weitergegeben.

      (Joe Lederer)
      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“
      (Antoine de Saint-Exupéry - aus "Der kleine Prinz")
    • Der Christbaumständer

      Beim Aufräumen des Dachbodens, ein paar Wochen vor Weihnachten, entdeckte ein Familienvater in einer Ecke einen ganz verstaubten, uralten Christbaumständer. Es war ein ganz besonderer Ständer, mit einem Drehmechanismus und einer eingebauten Spielwalze. Beim vorsichtigen Drehen konnte man das Lied „Oh du fröhliche“ erkennen. Das musste der Christbaumständer sein, von dem Großmutter immer erzählte, wenn die Weihnachtszeit herankam.

      Das Ding sah zwar fürchterlich aus, doch da kam ihm ein wunderbarer Gedanke. Wie würde Großmutter sich freuen, wenn sie am Heiligabend vor dem Baum säße und dieser sich auf einmal wie in uralter Zeit zu drehen begänne und dazu „Oh du fröhliche“ spielte. Nicht nur Großmutter, die ganze Familie würde staunen.

      Es gelang ihm, mit dem antiken Stück ungesehen in den Bastelraum zu verschwinden. Gut gereinigt, eine neue Feder, dann müsste der Mechanismus wieder funktionieren, überlegte er. Abends zog er sich dann geheimnisvoll in seinen Hobbyraum zurück, verriegelte die Tür und werkelte. Auf neugierige Fragen antwortete er immer nur: „Weihnachtsüberraschung.“
      Kurz vor Weihnachten hatte er es geschafft. Wie neu sah der Ständer aus, nachdem er auch noch einen neuen Anstrich erhalten hatte.
      Jetzt aber gleich los und einen prächtigen Weihnachtsbaum besorgen, dachte er. Mindestens zwei Meter sollte der messen. Mit einem wirklich schön gewachsenen Exemplar verschwand Vater dann in seinem Hobbyraum, wo er auch gleich einen Probelauf startete. Es funktionierte alles bestens. Würde Großmutter Augen machen!

      Endlich war Heiligabend. „Den Baum schmücke ich alleine“ tönte Vater. So aufgeregt war er lange nicht mehr. Echte Kerzen hatte er besorgt, alles sollte stimmen. „Die werden Augen machen“, sagte er bei jeder Kugel, die er in den Baum hing. Vater hatte wirklich an alles gedacht. Der Stern von Bethlehem saß oben auf der Spitze, bunte Kugeln, Naschwerk und Wunderkerzen waren untergebracht. Engelshaar und Lametta dekorativ aufgehängt, die Feier konnte beginnen.
      Vater schleppte für Großmutter den großen Ohrensessel herbei. Feierlich wurde sie geholt und zu ihrem Ehrenplatz geleitet. Die Stühle hatte er in einem Halbkreis um den Tannenbaum gruppiert. Die Eltern setzten sich rechts und links von Großmutter, die Kinder nahmen außen Platz. Jetzt kam Vaters großer Auftritt. Bedächtig zündete er Kerze um Kerze an, dann noch die Wunderkerzen. „Und jetzt kommt die große Überraschung!“ verkündete er, löste die Sperre am Ständer und nahm ganz schnell seinen Platz ein.
      Langsam drehte sich der Weihnachtsbaum, hell spielte die Musikwalze „Oh du fröhliche“. War das eine Freude! Die Kinder klatschten vergnügt in die Hände. Oma hatte Tränen der Rührung in den Augen. Immer wieder sagt sie: „Wenn Großvater das noch erleben könnte, dass ich das noch erleben darf.“ Mutter war stumm vor Staunen.

      Eine ganze Weile schaute die Familie beglückt und stumm auf den sich im Festgewand drehenden Weihnachtsbaum, als ein schnarrendes Geräusch sie jäh aus ihrer Versunkenheit riss. Ein Zittern durchlief den Baum, die bunten Kugeln klirrten wie Glöckchen. Der Baum fing an, wie verrückt sich zu drehen. Die Musikwalze hämmerte los. Es hörte sich an als wollte „Oh du fröhlich“ sich selbst überholen. Mutter rief mit überschnappender Stimme: „So tu doch was!“ Vater saß wie versteinert, was den Baum nicht davon abhielt, seine Geschwindigkeit zu steigern. Er dreht sich so rasant, dass die Flammen hinter ihren Kerzen her wehten. Oma bekreuzigte sich und betete. Dann murmelte sie: „Wenn Großvater das noch erlebt hätte.“
      Als erstes löste sich der Stern von Bethlehem, sauste wie ein Komet durchs Zimmer, klatschte gegen den Türrahmen und fiel dann auf Felix, den Dackel, der dort ein Nickerchen hielt. Der arme Hund flitzte wie von der Tarantel gestochen aus dem Zimmer in die Küche, wo man von ihm nur noch die Nase und ein Auge um die Ecke schielen sah. Lametta und Engelshaar hatten sich erhoben und schwebten wie ein Kettenkarussell am Weihnachtsbaum. Vater gab das Kommando: „Alles in Deckung!“ Ein Rauschgoldengel trudelte losgelöst durchs Zimmer, nicht wissend, was er mit seiner plötzlichen Freiheit anfangen sollte. Weihnachtskugeln, gefüllter Schokoladenschmuck und andere Anhängsel sausten wie Geschosse durch das Zimmer und platzten beim Aufschlagen auseinander.

      Die Kinder hatten hinter Omas Sessel Schutz gefunden. Vater und Mutter lagen flach auf dem Bauch, den Kopf mit den Armen schützend. Mutter jammerte in den Teppich hinein: „Alles umsonst, die viele Arbeit, alles umsonst.“ Vater war das alles sehr peinlich. Oma saß immer noch auf ihrem Logenplatz, wie erstarrt, von oben bis unten mit Engelshaar und Lametta geschmückt. Ihr kam Großvater in den Sinn, als dieser 14/18 in den Ardennen in feindlichem Artilleriefeuer gelegen hatte. Genauso musste es gewesen sein. Als gefüllter Schokoladenbaumschmuck an ihrem Kopf explodierte, registrierte sie trocken: „Kirschwasser“ und murmelte „Wenn Großvater das noch erlebt hätte.“ Zu allem jaulte die Musikwalze im Schlussakkord „Oh du fröhliche“, bis mit einem ächzenden Ton der Ständer seinen Geist aufgab. Durch den plötzlichen Stopp neigte sich der Christbaum in Zeitlupe, fiel aufs kalte Büffet, die letzten Nadeln von sich gebend. Totenstille!

      Großmutter, geschmückt wie nach einer New Yorker Konfettiparade, erhob sich schweigend. Kopfschüttelnd sagte sie: „Wie gut. dass Großvater das nicht mehr erlebt hat.“ Mutter völlig aufgelöst zu Vater: „Wenn ich mir diese Bescherung ansehe, dann ist deine große Weihnachtsüberraschung wirklich gelungen.“ Andreas meinte: „Du Babbe, des war echt staak. Mache mer des jetzt immer an Woinachde?“
      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“
      (Antoine de Saint-Exupéry - aus "Der kleine Prinz")
    • Mein Winterurlaub ist vorüber, er war wunderschön. Die noch weihnachtliche Dekoration in den schönen Städtchen des Elsass - wie Riquewhir, Ribeauvillée und vielen anderen - strahlte eine wundervolle Idylle aus, - es war einfach traumhaft.

      (Ein paar Impressionen habe ich als Foto beigefügt).

      Aber alles geht vorüber, jeder Urlaub, jedes Jahr - so hat sich nun 2016 verabschiedet und das Neue Jahr 2017 hat bereits begonnen.
      Doch von selbst wird es nicht neu, - ob ein Jahr neu wird, das liegt an uns, ob wir es neu machen.

      In diesem Sinne wünsche ich uns allen ideale Vorsätze und gutes Gelingen, viel Kreativität und vor allem eine positive Grundeinstellung zum Leben!
      Bilder
      • Straßburg.JPG

        188,99 kB, 600×800, 122 mal angesehen
      • Straßburg2.JPG

        325,26 kB, 1.024×768, 134 mal angesehen
      • Eguisheim.JPG

        251,01 kB, 1.024×768, 119 mal angesehen
      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“
      (Antoine de Saint-Exupéry - aus "Der kleine Prinz")
    • Nägel im Zaun

      Es war einmal ein Junge mit einem schwierigen Charakter. Er war aufbrausend, und ständig stritt er mit anderen, oft um Kleinigkeiten.

      Eines Tages gab ihm sein Vater einen Beutel mit Nägeln mit folgendem Auftrag; Jedes Mal, wenn er wütend wird, die Geduld verliert oder streitet, solle er einen Nagel in den Gartenzaun schlagen. Am ersten Tag schlug der Junge 17 Nägel in den Zaun. Doch in den folgenden Wochen wurden die Nägel, die er einschlagen musste, nach und nach weniger. Er war zu der Einsicht gekommen, dass es einfacher war, sich zu beherrschen, als ständig Nägel einzuschlagen.

      Schließlich kam der Tag, an dem er keinen einzigen Nagel mehr in den Zaun schlug. Er ging zu seinem Vater und erzählte es ihm.
      Der lobte ihn und bat ihn, nun an jedem Tag einen Nagel wieder herauszuziehen, an dem es ihm wieder gelang, sein Temperament erfolgreich unter Kontrolle zu halten.

      Viele Tage vergingen, denn es steckten ja viele Nägel im Zaun. Aber dann war es geschafft, und der Sohn konnte seinem Vater berichten, dass alle Nägel aus dem Zaun entfernt seien.

      Bedächtig ging der Vater mit dem Sohn zum Zaun und sagte zu ihm: „Mein Sohn, du hast dich in den letzten Wochen sehr gut benommen. Aber schau, wie viele Löcher du in dem Zaun hinterlassen hast. Er wird nie mehr der gleiche sein.
      Jedes Mal, wenn du Streit mit jemandem hast und ihn beleidigst, bleiben Wunden zurück – wie diese Löcher im Zaun. Und diese Wunden, die du durch Worte verursachst, tun genauso weh, wie eine körperliche Wunde.
      Ganz egal, wie oft du dich entschuldigst, die Wunde wird bleiben. Sei also in deinem weiteren Leben sehr achtsam mit deinen Worten, denn nur wenige Menschen sind in der Lage, dir wirklich aus tiefstem Herzen und voller Liebe zu verzeihen, so dass Heilung für euch beide geschehen kann.“

      Sehr nachdenklich gingen sie zum Haus zurück. Als Erinnerung an die Worte seines Vaters trug der Sohn stets einen kleinen Nagel bei sich, den er in besonders schwierigen Situationen liebevoll mit der Hand umschloss, und so gelang es ihm, niemandem eine neue Wunde zuzufügen.
      Bilder
      • Nagel im Zaun.jpg

        10,97 kB, 300×198, 122 mal angesehen
      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“
      (Antoine de Saint-Exupéry - aus "Der kleine Prinz")