Beiß nicht gleich in jeden ... APFEL

    • Beiß nicht gleich in jeden ... APFEL

      Wenn ich so aus unserem Fenster in den Garten hinaus schaue, dann sehe ich die leuchtend blühenden Apfelbäume in ihrer schönen zarten Weiß-Rosa-Pracht.
      Und dabei fällt mir ein Gedicht ein, was wohl alle deutschen Kinder mal in der Schule gelesen haben, erinnert Ihr Euch?


      Apfelkantate

      Der Apfel war nicht gleich am Baum
      Da war erst lauter Blüte.
      Das war erst lauter Blütenschaum
      und lauter Lieb und Güte.
      Dann waren Blätter grün an grün
      und grün an grün nur Blätter.
      Die Amsel nach des Tages Mühn,
      sie sang ihr Abendlied gar kühn
      und auch bei Regenwetter.
      Der Herbst, der macht die Blätter steif
      der Sommer muß sich packen.
      Hei! Daß ich auf die Finger pfeif
      da sind die ersten Äpfel reif
      und haben rote Backen.
      Und was bei Sonn' und Himmel war
      erquickt nun Mund und Magen
      und macht die Augen hell und klar.
      So rundet sich das Apfeljahr
      und mehr ist nicht zu sagen.

      Matthias Claudius, (1740-1815)
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      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“
      (Antoine de Saint-Exupéry - aus "Der kleine Prinz")
    • Hier ein paar lustige Sprüche zum Thema "Apfel":

      Äpfel schmecken besonders gut, wenn man sie einfach liegen lässt und eine Tafel Schokolade aufmacht.
      Schokolade löst keine Probleme, aber das tut ein Apfel ja auch nicht.

      ***
      Echte Männer essen kein Obst.
      Echte Männer essen Fruchtfleisch.
      ***
      Ein Apfel hat 13 Vitamine. Na, und ein Jägermeister hat 56 Kräuter.

      ***
      Apfelstrudel sind sogar für Nichtschwimmer ungefährlich.
      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“
      (Antoine de Saint-Exupéry - aus "Der kleine Prinz")
    • Apfelschicksal


      Ein Apfel fand sich auserwählt,
      von vielen Wünschen arg gequält,
      hoffte er sehr, dass ihn - mit Schale -
      naturgetreu ein Künstler male.
      Auch war für ihn ein schöner Traum
      zu liegen unterm Weihnachtsbaum.
      Dann wünschte er auf seinem Teller
      bekannt zu sein als Obstdarsteller
      auf einer Bühne, groß und hell,
      beim Apfelschuss von Wilhelm Tell.

      Nach einem kurzen Apfelleben
      mit Träumen, Wünschen, hehrem Streben
      verschwand er still und ohne Gruß
      in einer Schüssel Apfelmus.
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      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“
      (Antoine de Saint-Exupéry - aus "Der kleine Prinz")

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Mandelbluetenduft ()

    • Ich mag am allerliebsten Brettacher. Die sind ein wenig säuerlich, kann man im Oktober ernten und bis Januar/Februar aufbewahren und wer noch einen richtig kühlen Keller samt Apfelvorrat hat, hat noch zu Ostern was davon.Leider, leider gibts den selten zu kaufen. Und leider ist der Lieblingsapfelbaum von meiner Schwester an Krebs eingegangen, bevor wir erfuhren, was das für ein toller säuerlicher Apfel war.

      Irgendwann geh ich mal im Herbst ins alte Land und guck, ob ich den Apfel wiederfinde.... Nur die Webseiten vom alten Land geben nicht so viel her und so hab ich den Apfel noch nicht wiedergefunden. Leider.

      Die sonstigen gekauften Äpfel vom Supermarkt schmecken mir leider nicht und so esse ich schon lange keinen Apfel mehr.

      Aber ihr wisst ja:

      An Apple a day keeps the doctor away. - Ein Apfel am Tag hält (uns) den Arzt vom Leib. (böse übersetzt ;) )

      Was für Äpfel mögt ihr am Liebsten?
      Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden. // Freundlichkeit ist eine Sprache, die Taube hören und Blinde lesen können. Mark Twain
    • Hallo Lesezeichenfee,

      das ist ja ein ungewöhnlicher Apfelname: "Brettacher",das habe ich noch nie gehört oder gar probiert.
      Hab' ihn aber gerade imInternet angeschaut, und ich finde, das Säuerliche an ihm kann man gut sehen,er hat optisch viele Grünanteile.
      Ichwünsche dir, dass du ihn mal irgendwo findest, wenn du ihn so gerne magst.

      Mir selbst schmecken die verschiedensten Äpfel, am liebstenjedoch der "Jonagold."

      Im Winter ist natürlich der klassische Bratapfel was Besonderes,sehr lecker mit Vanillesoße oder Vanilleeis.


      Der Bratapfel

      Kinder, kommt und ratet,
      was im Ofen bratet! Hört, wie's knallt und zischt.
      Bald wird er aufgetischt,
      der Zipfel, der Zapfel, der Kipfel,
      der Kapfel, der gelbrote Apfel.

      Kinder, lauft schneller,
      holt einen Teller,
      holt eine Gabel!
      Sperrt auf den Schnabel
      für den Zipfel, den Zapfel,
      den Kipfel, den Kapfel,
      den goldbraunen Apfel!

      Sie pusten und prusten,
      sie gucken und schlucken,
      sie schnalzen und schmecken,
      sie lecken und schlecken
      den Zipfel, den Zapfel,
      den Kipfel, den Kapfel,
      den knusprigen Apfel.
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      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“
      (Antoine de Saint-Exupéry - aus "Der kleine Prinz")
    • Juhu, ich kann fliegen! jubelt der Wurm, als er mit dem
      Apfel vom Baum fällt.

      Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm

      Wer A sagt, muss auch "pflsaft" sagen!

      In den sauren Apfelbeißen müssen

      Ein verdorbener Apfel im Korb verdirbtdas ganze gute Obst.

      Ein Beamter wird gefragt, warum er einen faulen Apfel ißt.
      Meint dieser: „Als ich angefangen habe, war er noch gut…“
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      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“
      (Antoine de Saint-Exupéry - aus "Der kleine Prinz")
    • In einem kleinen Apfel
      da sieht es niedlich aus;
      es sind darin fünf Stübchen ,
      grad wie in einem Haus.

      In jedem Stübchen wohnen
      zwei Kernchen, braun und klein;
      die liegen drin und träumen
      vom lieben Sonnenschein.

      Sie träumen auch noch weiter
      gar einen schönen Traum,
      wie sie einst werden hängen
      am lieben Weihnachtsbaum.
      (Volksgut)


      So beschäftigt sich dieses bekannte Kinderlied mit dem Innenleben des Apfels.

      Ich selbst finde es interessant, Entdeckungen zu machen, indem man mal nicht herkömmlich mit Dingen umgeht.
      Zum Beispiel ist es ja eigentlich üblich, einen Apfel von oben nach unten, also vom Stengel senkrecht zu teilen, aber warum nicht mal ganz anders?
      Wenn man den Apfel in seiner Breitseite mittig teilt, dann entdeckt man ein wunderschönes Gebilde, nämlich einen Stern!
      Meine Enkelin Franka war kürzlich sehr begeistert darüber, deshalb wollte ich es Euch hier ebenfalls mal zeigen.
      Eine kleine Mühe zaubert ein schönes Gebilde zutage.

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“
      (Antoine de Saint-Exupéry - aus "Der kleine Prinz")