Wählen gehen, ja oder nein

    • Wählen gehen, ja oder nein

      Ich wurde vorhin in diesem Forum gefragt ob ich wählen gehe. Ja, ich ging bisher immer wählen. Und Nein, ich gedenke nicht mehr wählen zu gehen, weil ich es für eine große Verarsche halte. Wer von Euch geht denn noch wählen oder nicht? Und warum habt Ihr so entschieden? Das würde mich mal interessieren!
    • Wer nicht wählt, bestimmt nicht mit und soll deshalb auch seine Meinung für sich behalten - zumindst darf er die Politiker nicht kritisieren. Wahlbeteiligungen von 55 % und weniger sind eine Schande für jedes Land genauso wie eine Wahlbeteiligung von 95 % und mehr.
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    • Man muss also Mitläufer sein um das Grundrecht der freien Meinungsäußerung nicht zu verlieren? Ehrlich, lieber gehe ich Demonstrieren oder helfe ehrenamtlich an der Tafel unserer Stadt, als unsere kaputte Demokratie noch mit meiner Beteiligung zu unterstützen. Wir sind doch nicht in der DDR, wo man wählen musste.

      Seit die SPD und Grünen mit Agenda 2010 den Sozialabbau voran getrieben haben, sind sie keinen deut besser als die Konservativen. Am Ende ist also jede Partei nur sich selbst und den Lobbys verpflichtet, nicht dem Volk.

      Statt also anderen den Mund zu verbieten, geh halt zu deiner Alibiwahl. Irgendwann soll der Groschen ja bei jedem fallen.
    • Ich bieten niemandem den Mund - ich möchte nur einen Denkanstoss geben - schließlich habe ich die Wahlen in der ex-DDR ja auch kritisiert und schließlich gibt es ja nicht nur SPD, Grüne, CDU und CSU - sondern auch z.B. die Freien Wähler usw. usw. und das mit dem Groschen bei jedem Fallen halte ich genauso für eine Verunglimpfung - Mäßigung bitte !!!!!!
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    • ichschwoere schrieb:

      Man muss also Mitläufer sein um das Grundrecht der freien Meinungsäußerung nicht zu verlieren? Ehrlich, lieber gehe ich Demonstrieren oder helfe ehrenamtlich an der Tafel unserer Stadt, als unsere kaputte Demokratie noch mit meiner Beteiligung zu unterstützen. Wir sind doch nicht in der DDR, wo man wählen musste.

      Seit die SPD und Grünen mit Agenda 2010 den Sozialabbau voran getrieben haben, sind sie keinen deut besser als die Konservativen. Am Ende ist also jede Partei nur sich selbst und den Lobbys verpflichtet, nicht dem Volk.

      Statt also anderen den Mund zu verbieten, geh halt zu deiner Alibiwahl. Irgendwann soll der Groschen ja bei jedem fallen.
      Habe mich bereits durch einige Foren gelesen. Viele Poster halten M. Schulz nicht für den Richtigen. Mich überzeugt Schulz auch nicht!
      48% Rente nach jahrzehntelanger Abbuckelei reicht in der Regel nicht für ein Leben in Würde.
      Die SPD spielt meiner Meinung nach genauso wie CSU/CDU und FDP, alt gegen jung aus und betreibt damit ohne Not eine gesellschaftliche Spaltung.
      Sie hätte einen Kandidaten nominieren sollen der mit Agenda 2010 nichts zu tun hatte, der die SPD wieder zu einer Partei macht die sich für Arbeiter, Abgehängte, Kranke, Renten die zum Leben reichen einsetzt und weiteren Sozialbau verhindert. Das Arbeitslose von Jobcentern mit Arbeitsplätzen versorgt, statt schikaniert werden!

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Peter86 ()

    • Maurice$ schrieb:

      Schulz ist vielleicht nicht überzeugend, aber immer noch besser als die alternativlose Merkel!
      Merkels Lieblingsklientel ist die Wirtschaft und die Reichen. Sie werden umworben, geschont, unser sauer verdientes Geld bläst man ihnen in den Hintern!
      Ganz übell würde es, falls CDU/CSU wieder mit Merkels Lieblingspartner der FDP regieren würde.
      Wahrscheinlich wäre rot rot grün am besten. Scheiterte leider an der SPD, weil sie ebenso wie die Schwarzen gegen Vermögenssteuer ist.
      Zu Schulz.
      Ja, Schulz könnte im Vergleich zu Merkel das kleinere Übel zu sein.
      Bleibt zu hoffen, das wir von ihm nicht ebenso wie von Schröder getäuscht werden!
      Sollte das der Fall sein, könnte sich die SPD die Annahme einen Kanzler zu stellen, für sehr lange Zeit, wenn nicht sogar für immer, in die Haare schmieren.
    • Neu

      Liste aller Parteien, die bei der bayerischen Landtagswahl antreten:

      Christlich-Soziale Union in Bayern (CSU)
      Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
      Freie Wähler (FREIE WÄHLER)
      Bündnis 90/Die Grünen (GRÜNE)
      Freie Demokratische Partei (FDP)
      Die Linke (DIE LINKE)
      Bayernpartei (BP)
      Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP)
      Piratenpartei Deutschland (PIRATEN)
      Partei für Franken (kandidiert nur in Mittelfranken und Unterfranken)
      Alternative für Deutschland (AfD)
      Liberal-Konservative Reformer (kandidieren nur in Oberbayern und Schwaben)
      mut
      Partei der Humanisten (kandidiert nur in Oberbayern)
      Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative (Die PARTEI) (kandidiert nicht in Niederbayern)
      Partei für Gesundheitsforschung (kandidiert nur in Oberbayern, Oberpfalz, Oberfranken und Mittelfranken)
      Partei Mensch Umwelt Tierschutz (kandidiert nur in Oberbayern, Niederbayern und Unterfranken)
      V-Partei3 – Partei für Veränderung, Vegetarier und Veganer

      Bitte sucht euch etwas aus! Macht deutlich, dass ihr nicht zu faul seid, euch mit dem Thema zu befassen, sondern höchstens mit dem Angebot nicht zufrieden, indem ihr eine der kleinen Parteien unterstützt.
    • Neu

      Ich finde, Freie Wähler und Die Linke sind annehmbare Alternativen.
      Die Freien Wähler haben sich immerhin gegen Studien - und Straßengebühren erfolgreich durchgesetzt. ÖDP finde ich besser als Die Grünen.
      Die Linke war die letzten Jahre die einzige Partei die schlimme Missstände aller Art benannt hat.

      Nahles will angeblich,dass sich die SPD auf ihre früheren Werte besinnt. Fällt ihr leider reichlich (zu)spät ein!
      Denn schon seit Schröder warten wir vergeblich, dass auch die Vermögenden einen etwas höheren Beitrag bzgl. Steuereinnahmen leisten müssen.

      Aber Union, SPD, inkl. FDP pressten bisher nur die Mittelschicht bis zumAnschlag aus, und schummelten sogar bei der Hartz4 und Grundsicherung im Alter - Berechnung, indem der Inflation Ausgleich nicht mit einem Nettobetrag angepasst wird.
      Betroffene geraten dadurch immer mehr in die Bredouille.
      Hinzu kommt, dass Betroffenen von den Behörden nur Mieten in niedrigster Höhe erstattet wird. Übersteigende Beträge müssen sie von ihrem Existenzminimum, das sowieso nicht zum Leben reicht, draufbezahlen.

      Obwohl den Behörden bekannt sein müsste, das ein eklatanter Mangel an Sozialwohnungen besteht, Wohnungsnot herrscht, Mietpreise längst schwindelnde Höhen erreicht haben und dass längst nicht nur in Großstädten.

      Die Zahl der Millionäre und Milliardäre wächst nach wie vor. Auf wessen Kosten wissen wir! Die Gesellschaft spaltet sich immer mehr, aber unsere regierenden Parteien wollen dbzgl. gar nichts ändern.
      Dagegen hilft nur eines, Wahlverhalten ändern!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Peter86 ()

    • Neu

      Letztendlich geht es allen Parteien nur ums Geld....und zwar ums Eigene....
      Es werden populistische Themen in den Vordergrund gestellt, um die größte Akzeptanz in der Bevölkerung zu erreichen. Und damit geht Macht einher, die alle Parteien erstreben.
      Ich erinnere nur mal an die Grünen zu Zeiten iher Parteigründung. Sie haben damals unter Joschka Fischer und anderen den Nerv der Bevölkerung getroffen.
      Mittlerweile sind sie so "konservativ" wie die sogenannten bürgerlichen und etablierten Parteien.
      Zur Zeit ist für mein Verständnis die Linke die ehrlichste Partei..... Zumindest die Ansicht von Sarah Wagenknecht.
      Die AFD ist natürlich nur populistisch und hat keine Antworten auf entsprechende Gegenmaßnahmen.
      Es ist nur traurig, wie Angela Merkel in vielen innerpolitischen Problemen herumeiert.
      Sie ist in keiner Weise konsequent.
      Im Thema "Maaßen" sollte sie mal klare Kante zeigen...Entweder Maaßen raus oder nicht. Durch ihr Verhalten baut sie nur Seehofer auf, der nur machtgeil ist.
      Auch die SPD sollte - meiner Meinung nach - ihre derzeitige Meinung kompromisslos durchsetzen....Entweder Maaßen raus oder keine GroKo mehr.
      Konsequenz - in welcher Form auch immer - fehlt mir in den letzten Monaten bei allen sogenannten etablierten Parteien.
      Alle - wirklich alle - eiern nur rum und beschränken sich darauf, an ihren Pöstchen festzuhalten. Denn die bringen gute Pensionen.
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      Joschka Fischer war lange Zeit ein guter Politiker. Bis die Grünen mit Schröder regierten, gemeinsam die Axt an den "Sozialstaat legten und sich J.Fischer anschließend verdünnisiert hat.
      Seitdem sind "Die Grünen" für mich nicht mehr wählbar.
      Früher hätten sie z.B. massenhaft gegen Monsanto und Glyphosat demonstiert. Haben sie aber anscheinend nicht mehr nötig. X(