Markus Rahaus Soko Sandbank

  • Markus Rahaus Soko Sandbank

    2019, Emons



    Fee erzählt vom Buchinhalt:

    Hauptkommissar Arne Olufsen und sein Team haben es mit grausigen Mordfällen zu tun. Zwei Tote, auf einer Sandbank, in einem Boot und dazu noch die vielen Krankheitsfälle im Team. Kann Olufsen das Morden stoppen?



    Fees Meinung:

    Schreibstil

    Mit dem Schreibstil kam ich gut klar und so war ich auch schnell in der Geschichte, zumal ich den Vorgänger: „Gefahr aus dem Watt“ kannte. Allerdings denke ich nicht, dass man den ersten Band benötigt, um Band 2: “Soko Sandbank“ zu lesen. Natürlich erfährt man im ersten Band einiges, aber das tut nicht wirklich was zur Sache. Es ist nur interessant, wenn man ein bisschen mehr von den Charakteren kennen lernen möchte.



    Charaktere

    Olufsen war, wie schon in Band 1, muffelig, nur jetzt findet er seinen Deckel, was ihn wohl etwas zugänglicher machen wird. Zumindest bin ich da mal gespannt in Richtung Band 3. Die Protagonisten waren authentisch, denn wo lägen nicht die Nerven blank, wenn es ein Mord nach dem anderen gibt und die Ermittler reihenweise wegen einer Magen- und Darmgrippe ausfallen. Ich finde Greiner und Olufsen sind ein tolles Team. Paula finde ich sehr sympathisch.

    Das einzige, was mir da auffiel war der Name Burnot. Zuerst las ich mehrfach Burnout, jedenfalls bin ich darüber gestolpert. Ja, und irgendwie passt der Name dann auch wieder, aber ich würd’ ihn trotzdem nicht in einem Krimi verwenden. Es irritiert einfach.



    Running Gag - Humor

    Es sollte wohl so eine Art Running Gag sein, dass Olufsen ständig neue Schuhe benötigte. Nun ja, manche Art von Humor verstehe ich einfach nicht. Auch sonst gab es Humor in diesem Buch, der nicht so ganz bei mir ankam. Da ich aber erkannt habe, dass es Humor in diesem Buch gibt, ist daran nichts auszusetzen.



    Auch musste Olufsen in diesem Band wieder leiden und so ging er gleich zwei Mal über Bord. Da das Wasser keine tropischen Temperaturen hatte, war das sicherlich nicht angenehm.



    Krimi

    Er war durchaus spannend und ich war auch durchaus gefesselt und hab mich nur widerwillig getrennt, um die Leseabschnitte zu dokumentieren. Natürlich gab’s auch wieder seitenlange rasante Begebenheiten und Highlights. Allerdings gab es zwischendurch doch etwas Raum zum Nachdenken. Und ich fand es nicht lustig, dass Schlüssel und Handy ein Bad nahmen und auf dem Meeresboden ruhten. Während Olufsen „vergaß“ dass Claudia Engels in Gefahr war. Das störte mich ein wenig und schien mir nicht ganz Plausibel.



    Dafür wurde ich mit dem Schluss versöhnt. Das Buch ist dann nicht einfach zu Ende, sondern es wird dann noch etwas Privates erzählt. Das gefällt mir sehr gut.



    Lokalkolorit

    Den gab es natürlich auch und ich hab einiges gelernt. Boote/Schiffe sind weiblich. Für Landratten ist das Buch wirklich informativ und das gefällt mir.


    Cover

    Das Cover passt wieder wunderbar dazu. Rundum gelungen finde ich. 1.


    Mein – Lesezeichenfees – Fazit:

    Ich fand diesen Krimi auch nicht so ganz perfekt, aber er war gut zu lesen, hatte einige schöne Highlights, tolle Protagonisten, so dass ich auch hier wieder 5 Sterne vergebe.
    Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden. // Freundlichkeit ist eine Sprache, die Taube hören und Blinde lesen können. Mark Twain

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