Janet Laurence Mord à la provençale (Frauenkrimi, Cosy Crime) (Darina Lisle Krimi-Reihe 7)

  • Janet Laurence Mord à la provençale (Frauenkrimi, Cosy Crime) (Darina Lisle Krimi-Reihe 7)

    Briten in der Provence

    Fee erzählt von der Geschichte

    Darina und William haben geheiratet. Ihre Flitterwochen verbringen sie in der Provence, wo sie viele Leute besuchen, statt die Flitterwochen genießen. Es gibt dort eine kleine, reiche, britische Kolonie, die das Wetter in England nicht liebt und den Sonnentraum der Provence genießen. In der Mühle von Darinas Kochbuchkollegin geschieht ein Mord. Ihr Mann, der sehr unbeliebt ist, stirbt.


    Fee’s Meinung

    Das Coverbild gefällt mir sehr gut, es ist wunderschön mit dem Olivenöl in der schönen Flasche. Auch sonst finde ich das Cover hübsch gestaltet.

    Viele Leute mögen den Ehemann der Kochbuchautorin nicht und so liest man viel von Niedertracht und Habgier. Es ist ein Verwirrspiel ohnegleichen, manchmal etwas langatmig, vor allem dauert es extrem lange, bis der Mord geschieht. Da wusste ich schon, wer der Ermordete sein würde. Zu viele Leute hassten ihn. Die Liste war so lang, dass ich unmöglich raten konnte, wer der Täter ist.

    Es gab viel britischen Humor, den ich irgendwie leider nicht verstanden habe. Daher die 4 Sterne. Denn für mich war das ein spannender Krimi, den ich nicht wirklich lustig fand. Eigentlich megaschade. Aber vielleicht hätte ich die 6 anderen Bände zuvor lesen müssen. Es ist ein Buch, teilweise a la Janet Evanovich, nur das sich den Humor von ihr verstehe. Aber das könnte auch an der Übersetzung liegen, weil es sehr schwer ist, brititschen Humor einzudeutschen.

    Sonst gab es viel Lokalkolorit, die Umgebung hab ich total genossen, es war fast wie ein Urlaub. Der Rundgang in der Mühle und die Erklärungen fand ich sehr interessant und ich konnte mich weiterbilden. Das gefiel mir auch. Auch die vielen Ausflüge, Ausblicke, das leckere Essen. Ich glaube, ich hab zugenommen. ;)

    Allerdings erschien der Roman schon 1995 in Großbritannien und so kam er ein bisschen antiquiert daher. Er erinnerte mich eher an Peter Mayles Erlebnisse in der Provence. Da seine Bücher zuvor geschrieben wurden, nehme ich an, dass die Autorin seine provenzalischen Ergüsse schon kannte. Aber Peter Mayles Humor habe ich verstanden und seine Bücher liebe ich.

    Jedenfalls ermittelt William, was natürlich praktisch endgültig das Ende der Hochzeitsreise ist. ;) Das Buch war sehr spannend, denn ich wusste bis zum Ende nicht, wer der Mörder ist.

    Fees Fazit

    Eine schöne Reise in die Provence mit viel Lokalkolorit. Sehr spannend, so dass die Täterraterei sinnlos war. Leider erschloss sich mir der Humor nicht, so dass ich das Buch stellenweise etwas langatmig fand. Trotzdem ein empfehlenswerter Krimi.
    Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden. // Freundlichkeit ist eine Sprache, die Taube hören und Blinde lesen können. Mark Twain

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